BMH-Feierabendbier beim „Tag der Kulturen“ auf dem Bernauer Marktplatz

Es war ein Test – und der war gelungen: Beim „Tag der Kulturen“ auf dem Bernauer Marktplatz waren Mitglieder des Barnimer MittelstandsHauses untereinander im intensiven Gespräch und auch mit vielen anderen: Interessierte Bürger und Unternehmer entdeckten und sprachen mit dem BMH. Sogar der Bernauer Bürgermeister, André Stahl, machte zwischendurch seine „Aufwartung“ beim BMH, als er gerade von der einen Sitzung zur nächsten unterwegs war. Stadtverordnete und auch der stellvertretende Landesvorsitzende der MIT, Frank Goral, schauten vorbei. Am Abend konnte der BMH-Vorstand als eine interessante Wirkung des Sprechens auf dem Marktplatz konstatieren: Ein Handwerksmeister wird nach den Gesprächen vom BMH-Feierabendbier den Weg zum BMH finden.
Lutz Weigelt, BMH-Mitglied, hat ein paar Eindrücke mit der Kamera festgehalten:


 

Diskussionsbetrag zur Gewerbesteuer in der Stadt Bernau bei Berlin

Diskussionsbeitag des Barnimer MittelstandsHauses zur Höhe des Gewerbesteuerhebesatzes in Bernau bei Berlin

Im Zusammenhang mit dem erneuten Antrag an die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Bernau bei Berlin auf Senkung des Gewerbesteuerhebesatzes von 350% auf 250% weist das Barnimer Mittelstandshaus darauf hin,

dass gemäß § 11 Abs. 1 Gewerbesteuergesetz für Einzelgewerbetreibende und Personengesellschaften der Gewinn bis zu einem Freibetragin Höhe von 24.500,00 € nicht der Gewerbesteuer unterliegt.
Zudem wird die Gewerbesteuer bis zu einem Hebesatz von 380% gemäß § 35 Abs. 1 Satz 1 Einkommenssteuergesetz auf die Zahllast der Einkommenssteuer angerechnet.
Für Personengesellschaften und Einzelgewerbetreibende hat die Absenkung des Hebesatzes also keinerlei finanzielle Auswirkungen. Allerdings würde die Stadt Bernau bei Berlin – ohne Effekt für den Gewerbetreibenden – zu geringeren Gewerbesteuereinnahmen kommen. Weiterlesen

Das war der BMH-Treff „Eckpunkte der Wirtschaftspolitik im Landkreis Barnim“ am 18. August 2015 im Panketaler Ratssaal

Eine gute Resonanz fand die Einladung des Barnimer MittelstandsHauses, über das Grundlagenpapier, auf das sich die drei großen Kreistagsfraktionen verständigt hatten, zu debattieren.
Der Vorsitzende des BMH, Carsten Schmidt, konnte fast 40 Personen begrüßen, die sich im Panketaler Rathaus eingefunden hatten. Darunter waren der Vize-Landrat, Carsten Bockhardt, die Bürgermeister von Panketal und Biesenthal, Rainer Fornell und Carsten Bruch. Von den eingeladenen Chefs der Fraktionen von CDU, SPD und DIE LINKE. im Kreistag hatte als einziger Lutz Kupitz (DIE LINKE.) die Gelegenheit zur Teilnahme ergriffen. Viele Stadtverordnete und Gemeindevertreter von CDU, SPD und DIE LINKE. waren dabei, auch die Vertreterin des Amtsdirektors von Biesenthal-Barnim, Katrin Döber.
In Anwesenheit von BMH-Mitgliedern und auch Vertretern des Unternehmerstamm-tisches Panketal entspann sich eine angeregte Diskussion, an der sich auch Prof. Michael Schäfer als Fachmann für Kommunalwirtschaft an der HNE Eberswalde beteiligte.

Carsten Schmidt gab in den einleitenden Worten eine Vielzahl von Fragen und Anregungen in die Diskussion ein. Damit waren das Grundlagenpapier und die vom BMH gestellten Fragen sozusagen der Fahrplan für den Abend.

Die „Märkische Oderzeitung“ hat in der Ausgabe vom 20. August 2015 einen Bericht veröffentlicht.
Der BMH-Vorsitzende Carsten Schmidt hat auf einen Kommentar, der im elektronischen Teil der „Märkische Oderzeitung“ veröffentlicht wurde, eine klarstellende
Antwort gegeben.
Hier findet man beide Texte.

BMH zu einem Artikel in „Märkische Oderzeitung“

In der „Märkische Oderzeitung“ erschien Anfang August 2015 der nachfolgende Artikel

http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1411454

Darauf wandte sich der Vorsitzende des Barnimer MittelstandsHauses, Carsten Schmidt, am 7. August 2015 mit einem Brief an die im Text breit zitierte Sozialdezernentin, Frau Ulonska:

Sehr geehrte Frau Ulonska,
wir haben den Artikel in der MOZ vom 06.08.2015 mit Interesse zur Kenntnis genommen. In diesem Artikel werden Bemühungen des Landkreises dargestellt, Asylbewerbern Praktika bei Bildungsträgern zu ermöglichen, die zu einem Einsatz auch bei gewerblichen Arbeitgebern führen sollen.
Auf die Problematik, dass es in vielen Bereichen der gewerblichen Wirtschaft durchaus reges Interesse gibt, Stellen zu besetzen und auch Aus- und Weiterbildung durchzuführen, haben auch wir immer wieder hingewiesen. Dass es ein gewisses Unverständnis darüber gibt, dass die bestehenden gesetzlichen Regelungen die reguläre Beschäftigung von Flüchtlingen und Asylbewerbern verhindert, ist von uns ebenfalls kritisiert worden. Hier wird auf die Regelungen des § 5 Abs. AsylbLG hingewiesen, der lediglich Arbeitsgelegenheiten in Aufnahmeeinrichtungen und bei staatlichen, bei kommunalen sowie bei gemeinnützigen Trägern zulässt. Insoweit sind wir über Ihren in der MOZ dargestellten Vorstoß überrascht, der Arbeitsgelegenheiten in der Gastronomie, der Pflege und der sonstigen gewerblichen Wirtschaft anstrebt. Wir bitten hier um Erläuterung Ihrer Überlegungen.
Bereits jetzt weisen wir darauf hin, dass wir der Schaffung von Arbeitsgelegenheiten und Arbeitsfördermaßnahmen in Bereichen kritisch gegenüberstehen, die mit staatlichen Lohnförder- oder Sozialhilfemitteln Konkurrenzsituationen zu Angeboten der gewerblichen Wirtschaft schaffen. Dies betrifft etwa die in dem Artikel angesprochene Überlegung, derartige Stellen beim Landkreis auf dem Gebiet der Grünpflege und der Hausmeistertätig-
keiten zu schaffen. Bei derartigen Angeboten dürfte das Zusätzlichkeitskriterium nicht erfüllt sein.
Wir möchten Sie abschließend bitten, uns frühzeitig in Ihre weiteren Überlegungen einzubeziehen, damit wir die Entwicklungen und Möglichkeiten entsprechend kommunizieren aber auch entsprechend Stellung nehmen können.

BMH-Erklärung vom 10. Juli 2015 mit beachtlichem Echo

Seit Veröffentlichung der Erklärung gab es von verschiedener Seite in dieser Reihenfolge erste Reaktionen:

Darüberhinaus reagierten auch Leser der „Märkische Oderzeitung“:

http://www.moz.de/kommentare/mc/1409530/1339/1/

Alte Gräben verlassen – gemeinsam Aufgaben effektiv lösen

Der Vorstand des Barnimer MittelstandsHauses spricht sich für sinnvolle Kompromisse in der Zusammenarbeit zwischen dem Wasser- und Abwasserverband Panke-Finow und dem Eigenbetrieb der Gemeinde Panketal aus.
Dazu gab der Vorstand am 10. Juli 2015 diese Erklärung ab.

Mittlerweile hat die „Märkische Oderzeitung“ die Erklärung in einem redaktionellen Artikel am 14. Juli 2015 umfangreich zitiert: hier gehts zum MOZ Artikel

Das war die BMH-Exkursion nach Neuzelle am 14. Juni 2015

Zur Exkursion nach Neuzelle hatte das Barnimer Mittelstandshaus seine Mitglieder am 20.06.2015 eingeladen.

Neben herzlichen Gesprächen im Reisebus und einer Stunde im Stau ließen wir uns in die Geheimnisse des kleinen Erholungsortes am östlichsten Zipfel Brandenburgs entführen.
„Geistreiches“ wird in Neuzelle hergestellt. Der Besuch der Brennerei bildete den Auftakt eines erlebnisreichen Tages. Seit dem Mittelalter wird in Neuzelle dieses alte Handwerk gepflegt.
Nicht nur Jan Hus mit seinem Gefolge lies Zusammenhänge zu unserer Heimatstadt erkennen, auch die Klostermauern , Feldsteine und letzten Endes sogar das Schwarzbier ließen einige Vergleiche zu, die während der Führung durch den Weinberg mit dem Vorsitzenden des Neuzeller Winzervereins lebhaft diskutiert wurden. So konnten wir, sehr kurzweilig, die Geschichte des Ortes und des bekannten Klosters kennen lernen.
Das Kloster Neuzelle zählt zu den bedeutendsten Kunstschätzen im Land Brandenburg und ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Während des Besuchs der Stiftskirche St.Marien, die nur dem Namen nach der  Bernauer Kirche gleicht, konnten wir die hier fast vollständig erhaltene Schönheit des Barock erkennen. Überall sprachen uns prunkvolle, fast überladene Säulen oder Figuren an, bunte Wand-und Deckengemälde erzählen Geschichten. Weißer Marmor (der nur gestrichener Gips ist ) überwältigt den Besucher fast. Überall ließen sich wunderbare Kleinigkeiten erkennen. Der Regen prasselte aufs Dach und lies dadurch die Größe und die einzigartige Akustik einer Kirche erahnen.
Den Abschluss des Ausfluges bildete der Besuch der letzten noch produzierenden Bierbrauerei des Landes Brandenburg. Seit über 400 Jahren wird hier nach handwerklicher Tradition Bier gebraut. Wir haben dem Brauer tatsächlich über die Schulter geschaut, und eine sehr abwechslungsreiche und interessante Führung erlebt, dabei viele Details über das edle Getränk erfahren.
Die anschließende Verkostung mit Schwarzbier, Kartoffelbier, Kirschbier, Ingwerbier und und und ließ diesen schönen Tag ausklingen. …
…und manch einer wird gestaunt haben wie ruhig die Rückreise für uns war…..

BMH am Workshop beteiligt

Der neue Vereinsvorsitzende des BMH, Carsten Schmidt, war dabei, als Ideen und Vorstellungen für Bernau und für die Region um Bernau, also auch Ahrensfelde, Biesenthal, Panketal  und Wandlitz debattiert wurden. Grundlage dafür waren interessante Präsentationen, die wir hier zur Information und zum weiteren Nachdenken anzeigen:

150520-workshop-mb-bernau

150515-bernau-informationen-zum-berliner-umland-klein

Barnimer MittelstandsHaus zu Sonntagsöffnungszeiten

Nachdem die Mitglieder des Barnimer MittelstandsHauses bereits auf ihrer Wahlversammlung am 12. Mai 2015 dem im Bericht des Vorstandes dargelegten Standpunkt zum Thema „Sonntagsöffnungszeiten“ einhellig zustimmten, wurde die  unter Mitwirkung vieler BMH-Mitglieder entstandene und hier veröffentlichte Erklärung heute an die Stadtverordneten, den Bürgermeister sowie an die Medien übermittelt.

> hier die Erklärung des BMH lesen

BMH wählte turnusmäßig neuen Vorstand

Barnimer MittelstandsHaus e.V. wählte turnusmäßig neuen Vorstand
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Die Mitglieder des Barnimer MittelstandsHauses, Unternernehmerverband für Handwerk, Handel und Dienstleistung im Niederbarnim e.V., trafen sich am 12. Mai 2015 zur turnusmäßigen Wahl des Vorstandes.

Im Bericht des Vorstandes verwies der nach über 10 Jahren Tätigkeit nun scheidende Vereinsvorsitzende, Dr. Manfred Hübler, auf eine stabile Entwicklung des Unternehmerverbandes in der vergangenen Zeit. Zugleich machte er Ansprüche, die sich für das weitere Wirken der jetzt 46 Mitglieder ergeben, deutlich. So benannte er das stärkere kommunalpolitische Engagement und die Erhöhung der Wirksamkeit des Verbandes für jeden einzelnen Unternehmer als zwei wichtige Ziele.

Wie schon vor zwei Jahren festgelegt, einigten sich die Mitglieder auf eine spürbare Verjüngung des Vorstandes. Mit viel Beifall wurde dem langjährigen Vorsitzenden, Dr. Manfred Hübler, für die Umsicht und den Einsatz bei der Führung des Vereins gedankt. Seinem Wunsch, nicht mehr für den Vorsitz zu kandidieren, wurde entsprochen.
Der Dank galt auch den bisherigen Vorstandsmitgliedern Reinhard Johst, Rainer Schulz und Horst Werner, die nach langjähriger Arbeit nicht mehr im Vorstand vertreten sind.

Als neuer Vereinsvorsitzender wurde der Bernauer Rechtsanwalt Carsten Schmidt einmütig gewählt. Ihm zur Seite stehen die bisherigen und auch künftigen Stellvertreter, der Bauunternehmer Dr. Raik Liebeskind und der IT-Spezialist Sven Schulze. Weiterhin wurden Steuerberaterin Jana Hanusch erneut als Schatzmeisterin und als weitere Vorstandsmitglieder der Bauexperte Dr. Manfred Hübler, der in Wandlitz ansässige Inhaber einer Elektrofirma Frank Dietrich und der Panketaler Bewässerungsspezialist Andreas Meier bestimmt. Der Vorstand berief erneut Jürgen Poppitz zum Geschäftsführer des Vereins.